Best Practice

OLYMP wächst über sich hinaus

01. September 2020

Vom schwäbischen Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) aus erobert die OLYMP Bezner KG längst nicht nur den deutschen Oberhemdenmarkt. Dem inhabergeführten Traditionsunternehmen ist es gelungen, OLYMP mit einem hochwertigen Sortiment an Hemden, Strick- und Wirkwaren sowie Accessoires weltweit als Fashion-Marke für den Herrn mit Stil zu etablieren. Der Bekleidungshersteller mit seinen fast 1000 Mitarbei­tenden will weiter wachsen – und das inmitten einer wirtschaftsstarken Region mit hoher Arbeitskräftenachfrage. Für die Geschäftsführung ist deshalb Arbeitgeber­attraktivität ein wichtiges strategisches Unternehmensziel.

Wie der Bekleidungs­spezialist Olymp die TOP JOB-Ergebnisse strategie­konform aufarbeitete

„Wir haben die TOP JOB-Untersuchung nicht in erster Linie wegen des Siegels gemacht, sondern weil wir die Organisation weiterentwickeln möchten. Dazu müssen wir wissen, wo wir stehen und wo Stärken und Schwächen sind“, beschreibt Geschäftsführer Mathias Eggle seine Motivation. OLYMP nutzte die Erkenntnisse aus TOP JOB erfolgreich als Wegweiser in die Zukunft: Die Gesamtzufriedenheit der Mitarbei­tenden und zugleich die Produktivität sind deutlich gewachsen.

TOP JOB Ergebnis der Olymp Mitarbeiterumfrage
Quelle: OLYMP Bezner KG

Sieben Phasen, die OLYMP auf den Weg zu besserer Mitarbeiter­bindung führten:

Phase I: In einer Ergebnis-Präsentation analysieren die Experten des Zentrums für Arbeitgeber­attraktivität, die TOP JOB-Mitarbeiter­befragung zunächst im Kreis von Geschäftsführung, Personal­abteilung sowie den oberen Führungskräften. Die Runde definiert erste konkrete Schritte. Zeitaufwand: 3 Stunden.

Phase II: In einem eintägigen Führungs­kräfte-Workshop lernen die leitenden Mitarbei­tenden die Ergebnisse ihrer eigenen Teamauswertung zu interpretieren. In Gruppenarbeiten entwickeln sie erste Maßnahmen auf Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsebene. Die Vorbereitung und Moderation des Workshops wird von den TOP JOB-Experten im Rahmen der optionalen Follow-Up-Leistungen übernommen.

Phase III: Die Mitarbei­tenden werden über das Ergebnis der TOP JOB-Befragung informiert. Zunächst über die Unternehmensergebnisse insgesamt und anschließend in den betreffenden Mitarbeiterkreisen nach Abteilungen differenziert. Über Intranet gibt es themenbezogene Infos.

Phase IV: Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse beschließt die Geschäftsleitung erste Maßnahmen auf Unternehmensebene. Während Abteilungs- und Teamleiter in den einzelnen Abteilungen in Absprache mit Mitarbei­tenden konkrete Schritte verbindlich vereinbaren.

Phase V: Jetzt folgt auf allen Ebenen die Umsetzung der fixierten Schritte und die Maßnahmen gehen in den Praxistest. Hier werden schnell Erfolge spürbar, weil die Erkenntnisse aus TOP JOB direkt in die Führungsarbeit einfließen. Neben dem Start einer Führungs­kräfte-Entwicklungsmaßnahme führte OLYMP hier zum Beispiel das wichtige Instrument der strukturierten Mitarbeitergespräche ein.

Phase VI: Erfahrungsaustausch und Evaluation zu bisher umgesetzten Maßnahmen. Weiteres Nachjustieren von Dingen, die ein wenig Vorlauf brauchen. Zugleich wird beraten, welche zusätzlichen Schritte und Maßnahmen erfolgversprechend sind.

Phase VII: Es ist Zeit der Frage nachzugehen: Wo stehen wir? OLYMP startet nach zwei Jahren in eine erneute TOP JOB-Mitarbeiter­befragung. Damit wird der Erfolg messbar. Die neue Umfrage im Unter­nehmen ergab einen deutlichen Sprung nach vorn in den entscheidenden Feldern wie Bindung ans Unter­nehmen, Motivation und Dynamik und verbesserte Führung.

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