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Fachbeiträge

Arbeitgeber des Jahres 2026: Warum die ZAM eG Maßstäbe für virtuelle Arbeitgeber­attraktivität setzt

09. März 2026

Wenn Vertrauen, Klarheit und Haltung ein Unter­nehmen tragen

Was macht einen exzellenten Arbeitgeber aus – gerade in einer hoch regulierten Branche wie der Finanz- und Versicherungswelt? Für die TOP JOB-Jury steht fest: Es sind nicht einzelne Maßnahmen. Es ist die konsequente Ausrichtung auf den Menschen.

Mit der ZAM eG zeichnet TOP JOB 2026 einen Arbeitgeber aus, der in kürzester Zeit eine außergewöhnlich starke Kultur aufgebaut hat – weitgehend virtuell, hoch spezialisiert und mit einem klaren Wertekompass. Warum genau dieses junge Unter­nehmen zum Arbeitgeber des Jahres 2026 in der Größenklasse A (9–100 Mitarbeitende) gewählt wurde, erläutert Jurorin Christine Novakovic, Head UBS Global Wealth Management EMEA und langjähriges Mitglied der TOP JOB-Jury.

Portrait des besten Arbeitgebers des Jahres 2026 ZAM eG

Frau Novakovic, was hat Sie an der ZAM eG besonders überzeugt?

Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die außergewöhnlich hohe Identifikation der Mitarbei­tenden mit ihrem Unter­nehmen. Eine Rücklaufquote von 93 % bei der Mitarbeiter­befragung ist alles andere als selbstverständlich – sie spricht eine sehr klare Sprache.
Die Mitarbei­tenden fühlen sich gehört, eingebunden und ernst genommen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer sehr bewussten, konsistenten Führungs- und Kommunikationsarbeit.

Wo hebt sich die ZAM eG klar von anderen TOP JOB-Teilnehmenden ab?

Die ZAM eG ist ein sehr junges Unter­nehmen, das es in kürzester Zeit geschafft hat, eine reife, stabile und leistungsfähige Unter­nehmens­kultur aufzubauen.
Besonders auffällig sind die sehr starken Werte in Führung und Mitarbeiter­zufriedenheit – sie liegen nicht nur deutlich über dem Benchmark, sondern bewegen sich nahe an Best Practice. Das gelingt nur, wenn Führung glaubwürdig ist und Orientierung gibt.

Porträt von Christine Novakovic

"Virtuelles Arbeiten funktioniert nur dann, wenn Vertrauen nicht kontrolliert, sondern gelebt wird. Genau das ist hier der Fall."

Christine Novakovic, TOP JOB-Jurorin

Welche kulturellen oder führungs­bezogenen Prinzipien sind entscheidend?

Ganz klar: Kommuni­kation, Klarheit und Vertrauen.
Die Führung der ZAM eG kommuniziert offen, nachvollziehbar und auf Augenhöhe. Es gibt eine klare Strategie, die von allen verstanden wird – und vor allem wird konsequent vermittelt, wo der wahre Wert des Unternehmens liegt: bei den Mitarbei­tenden. Diese Haltung ist spürbar und prägt den gesamten Arbeitsalltag.

Die ZAM eG arbeitet nahezu vollständig virtuell. Wie bewerten Sie das?

Virtuelles Arbeiten funktioniert nur dann, wenn Vertrauen nicht kontrolliert, sondern gelebt wird. Genau das ist hier der Fall.
Die ZAM eG zeigt sehr eindrucksvoll, dass eine virtuelle Organisation nicht zu Distanz führen muss – im Gegenteil. Wenn Werte klar sind und Führung Nähe schafft, kann virtuelle Zusammen­arbeit sogar sehr verbindend wirken.

New Work und Innovation werden etwas kritischer bewertet. Wie ordnen Sie das ein?

Das ist ein sehr differenziertes Bild. Die etwas niedrigeren Bewertungen in diesem Bereich haben weniger mit dem Unter­nehmen als mit der Branche zu tun.
Die ZAM eG bewegt sich in einem stark regulierten Umfeld. Neue Technologien wie KI können nur eingeschränkt eingesetzt werden. Gerade für IT-Expertinnen und -Experten – die einen großen Teil der Belegschaft ausmachen – kann das frustrierend sein.
Positiv ist jedoch, dass das Unter­nehmen sehr transparent mit diesen Grenzen umgeht, klare Governance-Strukturen geschaffen hat und Innovation dort ermöglicht, wo es regulatorisch verantwortbar ist.

ZAM eG

TOP JOB-Arbeitgeber Größenklasse A (9 - 100 Mitarbeitende)

insgesamt 2 TOP JOB-Teilnahmen

ausgezeichnet als bester Arbeitgeber des Jahres 2026

Was macht die ZAM eG aus Ihrer Sicht zukunftsfähig?

Die ZAM eG versteht, dass nachhaltiger Unternehmenserfolg untrennbar mit Arbeitgeber­attraktivität verbunden ist.
Sie investiert konsequent in Führung, Gesundheit, Weiterentwicklung und eine Kultur des Miteinanders – generationenübergreifend, divers und wertebasiert. Dieses Gesamtbild ist außergewöhnlich rund.

Was können andere Arbeitgeber konkret von der ZAM eG lernen?

Zwei Dinge sind zentral:
Erstens: Arbeit muss sich in das Leben der Menschen integrieren – nicht umgekehrt.
Und zweitens: Kultur ist kein Nebenprodukt, sondern eine bewusste Führungsaufgabe.
Wer klar kommuniziert, Vertrauen schenkt und Mitarbeitende wirklich ins Zentrum stellt, schafft auch unter anspruchs­vollen Rahmen­bedingungen eine starke Arbeitgeber­marke.

Einordnung & Lerntransfer aus TOP JOB-Sicht

Die ZAM eG zeigt eindrucksvoll, dass Arbeitgeber­attraktivität nicht von Unternehmensalter, Branche oder Präsenzkultur abhängt, sondern von Haltung und Konsequenz.
Besonders lehrreich für andere Unter­nehmen ähnlicher Größe:

  • Virtuelle Arbeit braucht klare Werte und gelebtes Vertrauen
  • Führung wirkt nur dann, wenn sie individuell, dialogisch und reflektiert ist
  • Hohe Mitarbeiter­zufriedenheit entsteht dort, wo Strategie verständlich und Sinn erlebbar wird

Die ZAM eG ist damit ein Leuchtturm für moderne Arbeitgeber­attraktivität im regulierten Umfeld.

Wettbewerb Arbeitgeber des Jahres

Arbeitgeber des Jahres 2026 – eine verdiente Auszeichnung

Mit der Auszeichnung als TOP JOB-Arbeitgeber des Jahres 2026 würdigt die Jury eine Organisation, die in kürzester Zeit Maßstäbe gesetzt hat – und zeigt, wie Zukunft der Arbeit verantwortungsvoll, menschlich und leistungsfähig zugleich gestaltet werden kann.

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