Fachbeiträge

Interview: Warum abat Arbeitgeber des Jahres ist

17. März 2025

Seit 2018 verstärkt Lencke Wischhusen die renommierte TOP JOB-Jury. Bis 2023 war sie Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft und erreichte spätestens mit ihrer Teilnahme als Jurorin in der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ deutschlandweit Bekanntheit. Die Unternehmerin ist hervorragend in der deutschen Wirtschaft vernetzt. Im Interview hat Lencke Wischhusen uns erzählt, was den besten Arbeitgeber des Jahres, die abat AG, besonders auszeichnet und wie Unter­nehmen von der abat lernen können.

Portraitbild des TOP JOB-Arbeitgebers abat AG

Wir gratulieren der abat AG zur erneuten Auszeichnung als bester Arbeitgeber des Jahres! Lencke Wischhusen, Sie sind Mitglied der TOP JOB-Jury und durften bereits 2023 der abat AG zu diesem Titel gratulieren. Was macht die abat AG zu solch einem herausragenden Arbeitgeber?

Lencke Wischhusen: Die abat AG hat mich damals, wie heute in vielerlei Hinsicht beeindruckt. Vor allem zeichnet sich das Unter­nehmen durch eine außergewöhnliche Unter­nehmens­kultur und eine konsequente Mitarbeiter­orientierung aus. Die Ergebnisse der Mitarbeiter­befragung zeigen eine hohe Identifikation der Beschäftigten mit dem Unter­nehmen, eine starke Vertrauenskultur und exzellente Zusammen­arbeit. Dies sind entscheidende Faktoren für eine nachhaltige Arbeitgeber­qualität.

Besonders in der Kategorie Kultur und Zusammen­arbeit hat die abat AG herausragende Ergebnisse erzielt. Was macht das Unter­nehmen in diesem Bereich so stark?

Lencke Wischhusen: Die abat AG lebt eine Unter­nehmens­kultur, die auf Vertrauen, Respekt und Offenheit basiert. Ein wesentlicher Faktor ist die konsequente Förderung selbstorganisierter Projektteams. Dies bedeutet, dass Mitarbeitende nicht nur Verant­wortung für ihre Aufgaben übernehmen, sondern auch aktiv an Entscheidungsprozessen beteiligt sind. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Identifikation mit dem Unter­nehmen. Zudem wird eine enge Zusammen­arbeit zwischen den Teams gefördert, was zu einem sehr positiven Arbeitsklima führt. Ergänzt wird dies durch flexible Arbeitszeitmodelle, die es den Mitarbei­tenden ermöglichen, ihre beruflichen und privaten Bedürfnisse in Einklang zu bringen. All diese Maßnahmen tragen zur hohen Mitarbeiter­zufriedenheit und zur langfristigen Mitarbeiter­bindung bei.

Was sind aus Ihrer Sicht die besonderen Maßnahmen, mit denen die abat AG ihre Arbeitgeber­attraktivität stärkt?

Lencke Wischhusen: Die abat AG setzt konsequent auf moderne Personalmanagement-Strategien, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Besonders hervorzuheben sind die flexiblen Arbeitszeitmodelle und die selbstorganisierten Projektteams. Das Unter­nehmen ermöglicht es den Mitarbei­tenden, ihre Arbeit individuell zu gestalten, was die Eigen­verantwortung und Zufriedenheit enorm steigert. Diese Maßnahmen tragen maßgeblich zur Mitarbeiter­bindung und zur positiven Unter­nehmens­kultur bei.

Porträt von Lencke Wischhusen

"Die abat AG zeigt eindrucksvoll, dass Arbeitgeber­attraktivität kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie und konsequenter Umsetzung."

Lencke Wischhusen, TOP JOB-Jurorin

Die abat AG ist als SAP-Dienstleister tätig und bereits seit 1998 am Markt. Wie wirkt sich die Branche auf die Arbeitgeberstrategie aus?

Lencke Wischhusen: Die IT-Branche ist dynamisch und stark umkämpft, was die Gewinnung und Bindung von Fachkräften zu einer zentralen Herausforderung macht. Die abat AG begegnet dieser Herausforderung mit einer klaren Vision und einer starken Arbeitgeber­marke. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und ein hohes Maß an Innovationskraft gelingt es dem Unter­nehmen, talentierte Mitarbeitende langfristig zu binden. Besonders bemerkenswert ist, dass die Unternehmens­werte – Vertrauen, Integrität und Innovation – aktiv gelebt werden und die Basis für die erfolgreiche Arbeitskultur bilden.

Neben Arbeitgeber­attraktivität spielt auch Nachhaltig­keit eine große Rolle für moderne Unter­nehmen. Wie engagiert sich die abat AG in diesem Bereich?

Lencke Wischhusen: Nachhaltig­keit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmens­strategie der abat AG. Seit 2018 unterstützt das Unter­nehmen seine Kunden nicht nur mit IT-Lösungen, sondern auch mit Beratung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Zudem setzt die abat AG auf umweltfreundliche Prozesse und fördert nachhaltiges Arbeiten innerhalb des Unternehmens. Diese Verant­wortung zeigt sich auch in der langfristigen Orientierung der Personalstrategie – denn nachhaltige Arbeitgeber­qualität bedeutet auch, Mitarbeitende langfristig zu fördern und ihnen eine Perspektive zu bieten.

Die abat AG hat bereits mehrfach am TOP JOB-Arbeitgeber-Benchmark teilgenommen und immer wieder Bestnoten erzielt. Was hat dazu geführt, dass sie nun erneut als bester Arbeitgeber des Jahres ausgezeichnet wurde?

Lencke Wischhusen: Die Jury bewertet nicht nur die aktuellen Ergebnisse der Mitarbeiter­befragung, sondern auch die langfristige Entwicklung eines Unternehmens. Die abat AG hat in den letzten Jahren eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Arbeitskultur gezeigt und bewiesen, dass Mitarbeiter­zufriedenheit und wirtschaftlicher Erfolg gleichermaßen erreicht werden können und müssen. Die Kombination aus exzellenter Arbeitgeber­qualität, nachhaltigem Wachstum und einer innovativen Unter­nehmens­kultur hat den Ausschlag gegeben.

Abschließend: Was können andere Unter­nehmen von der abat AG lernen?

Lencke Wischhusen: Die abat AG zeigt eindrucksvoll, dass Arbeitgeber­attraktivität kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie und konsequenter Umsetzung. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie das Unter­nehmen eine Vertrauenskultur und eine enge Zusammen­arbeit etabliert hat. Andere Unter­nehmen können sich ein Beispiel daran nehmen, wie wichtig es ist, Mitarbei­tenden Mitbestimmungsmöglichkeiten zu geben und flexible Arbeitsmodelle zu implementieren. Darüber hinaus zeigt die abat AG, dass gelebte Unternehmens­werte die Basis für eine starke Arbeitgeber­marke sind. Wer sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren möchte, kann von diesem Best-Practice-Beispiel viel lernen.

Vielen Dank für das Gespräch!

zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren

Infopaket anfordern