10. Februar 2026 · Aus dem Netzwerk · Best Practice
Aus dem Netzwerk
Best Practice
ZAM eG: Arbeitgeberattraktivität aus Vertrauen und Freiheit
Nominiert als bester TOP JOB-Arbeitgeber des Jahres: ZAM eG
Vertrauen, Freiheit und echte Mitarbeiterorientierung prägen die Arbeitskultur der ZAM eG. Als weitgehend virtuell arbeitendes Unternehmen stellt sie den Menschen konsequent in den Mittelpunkt – und richtet Strukturen, Führung und Zusammenarbeit daran aus. Mit einem starken Wertefundament, hoher Eigenverantwortung und einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl zeigt die ZAM eG, wie Arbeitgeberattraktivität auch ohne klassische Präsenzmodelle nachhaltig gelingt.

Arbeitgeberattraktivität beginnt beim Menschen – nicht beim Arbeitsplatz
Die ZAM eG wurde 2020 als genossenschaftlich geprägte Organisation gegründet, um Banken bei der Auslagerungssteuerung von IT-Dienstleistern sowie bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen zu unterstützen. Heute betreut die ZAM eG rund 700 Banken und damit etwa die Hälfte aller deutschen Kreditinstitute. Trotz dieser Größe versteht sich das Unternehmen als junge, dynamische Organisation mit klarer Haltung.
Im Mittelpunkt steht ein einfaches, aber konsequentes Prinzip: Der Mitarbeitende ist die Nummer eins. Alles, was die ZAM eG tut, richtet sich an der Zufriedenheit der Menschen aus. Die Organisation soll in das Leben der Mitarbeitenden passen – nicht umgekehrt. Diese Überzeugung prägt Strukturen, Führung und den Arbeitsalltag spürbar.
Eine Vision, die Freiheit und Leistung verbindet
Die Vision der ZAM eG ist klar formuliert und wird im Alltag gelebt: Wenn sich Menschen wohlfühlen, bringen sie Leistung. Daraus folgt ein Arbeitsmodell, das auf Vertrauen, Eigenverantwortung und Flexibilität setzt. Virtuelle Zusammenarbeit ist nicht nur erlaubt, sondern gewollt – und inzwischen fester Bestandteil der Unternehmenskultur.
Mit dem Wechsel in der Führungsebene wurde das Mission Statement gemeinsam mit den Führungskräften neu erarbeitet. Der sogenannte „ZAM-Spirit“ beschreibt, wie Zusammenarbeit, Wertschätzung und Verantwortung im Alltag gelebt werden sollen. Die Ergebnisse dieses Prozesses wurden transparent an alle Mitarbeitenden kommuniziert und in Form von Booklets zugänglich gemacht. So entsteht Orientierung, ohne Enge zu erzeugen.
Führung als Beziehung von Mensch zu Mensch
Führung bei der ZAM eG folgt keinem starren Regelwerk. Der Leitsatz lautet: Mensch geht mit Mensch um. Jeder Mitarbeitende ist anders, jede Situation erfordert ein anderes Vorgehen. Führung wird daher bewusst individuell verstanden.
Besonders sichtbar wurde dieser Ansatz bei der Entwicklung der neuen Führungsstruktur. Mitarbeitende konnten sich selbst in ein Organigramm eintragen und ihre Rolle definieren. Parallel entwickelte der Vorstand eine eigene Sicht. In rund 90 Prozent der Fälle deckten sich beide Perspektiven. Dort, wo es Abweichungen gab, wurden Gespräche geführt – mit dem Ziel, gemeinsam die beste Lösung zu finden. Führung ist hier keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Prozess.
WETTBEWERB ARBEITGEBER DES JAHRES

„Was bei der ZAM eG besonders deutlich wird, ist die konsequente Verbindung von Vielfalt, Verantwortung und nachhaltigem Handeln. Die sehr guten Ergebnisse in der Kategorie Diversität und Nachhaltigkeit zeigen, dass diese Themen nicht additiv gedacht, sondern fest in der Organisation verankert sind. Das schafft Vertrauen, Orientierung und eine hohe Identifikation der Mitarbeitenden.“
Virtuelle Arbeitskultur mit echtem Zusammenhalt
Die ZAM eG arbeitet zu über 90 Prozent virtuell. Dennoch wurde bewusst ein Format geschaffen, das persönliche Begegnungen ermöglicht: Sechsmal im Jahr finden Teamtage statt, bei denen sich alle Mitarbeitenden treffen. Neben fachlichen Impulsen, Keynotes und strategischen Updates geht es dabei vor allem um Austausch, Nähe und Gemeinschaft.
Mobiles Arbeiten ist sogar im EU-Ausland möglich und wird intensiv genutzt. Gleichzeitig achtet das Unternehmen darauf, Mitarbeitende in unterschiedlichen Lebensphasen zu unterstützen – etwa durch Altersteilzeit oder die Begleitung des Themas Aktivrente. Diese Flexibilität stärkt die Mitarbeiterbindung und ermöglicht langfristige Perspektiven.
Verantwortungsvoller Umgang mit Technologie und Gesundheit
Als stark reguliertes Unternehmen geht die ZAM eG sehr bewusst mit neuen Technologien um. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist klar geregelt. Ein eigenes KI-Board beschäftigt sich mit Chancen, Grenzen und Entwicklungen. Mitarbeitende wissen genau, was erlaubt ist und was nicht. Diese Klarheit schafft Sicherheit und Vertrauen – gerade in einem sensiblen regulatorischen Umfeld.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gesundheit der Mitarbeitenden. Jährliche umfassende Gesundheitschecks, vielfältige sportliche Angebote und ein anonymes psychologisches Unterstützungsangebot für Mitarbeitende und deren Familien zeigen, dass Fürsorge hier ernst gemeint ist. Das Angebot wird intensiv genutzt und als echter Mehrwert wahrgenommen.
ZAM eG
TOP JOB-Arbeitgeber Größenklasse A (9 - 100 Mitarbeitende)
insgesamt 2 TOP JOB-Teilnahmen
Nominiert als bester Arbeitgeber des Jahres 2026
Lernen, Vielfalt und Zusammenhalt über Generationen
Weiterbildung ist für die ZAM eG ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Mitarbeitende erhalten Zuschüsse für Ausbildungen und Studiengänge. Lernen wird nicht als Pflicht, sondern als gemeinsame Entwicklung verstanden.
Die Zusammenarbeit über Generationen hinweg funktioniert bewusst und wertschätzend. Erfahrung trifft auf neue Perspektiven, Alt und Jung profitieren voneinander. Vielfalt ist gelebter Alltag – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensmodell. Die ZAM eG ist aktives Mitglied der Charta der Vielfalt und engagiert sich im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“.

Warum die ZAM eG zu den Arbeitgebern des Jahres 2026 zählt
Die Nominierung der ZAM eG als Arbeitgeber des Jahres 2026 würdigt ein Arbeitsmodell, das konsequent vom Menschen her gedacht ist. Vertrauen, Freiheit und Verantwortung sind hier keine Schlagworte, sondern gelebte Realität. Die ZAM eG zeigt, wie Arbeitgeberattraktivität auch in einer vollständig virtuellen Organisation entstehen kann – durch Haltung, Dialog und echtes Interesse an den Menschen.
Die Arbeitgeber-Analyse TOP JOB und die zeag GmbH
Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, unternehmerisch die zeag GmbH, ist Veranstalterin der renommierten Premium-Auszeichnung TOP JOB und engagiert sich gezielt für die nachhaltige Stärkung des deutschen Mittelstands sowie einer zukunftsfähigen Arbeitsplatz- und Unternehmenskultur. Als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Arbeitgeberattraktivität unterstützt die zeag Unternehmen dabei, ihre Position als attraktiver Arbeitgeber strategisch und datenbasiert weiterzuentwickeln.
In enger Kooperation mit der Universität St. Gallen führt das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität wissenschaftlich fundierte Analysen durch, die unter anderem Mitarbeiterbindung, Kündigungsabsichten, Fluktuationsrisiken, Produktivitätsverluste und Nachhaltigkeitsaspekte messbar machen. Die Ergebnisse ermöglichen einen aussagekräftigen Benchmark-Vergleich mit anderen Unternehmen derselben Branche und Region und schaffen damit eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen.
Die Qualität der zeag GmbH basiert auf langjährig erprobten, individuell zugeschnittenen Analyseverfahren sowie ihrer Vorreiterrolle im deutschen Markt für Arbeitgeberattraktivität. Unternehmen profitieren von fundierten Erkenntnissen, klarer Orientierung und praxisnahen Impulsen zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Arbeitgeberqualität.
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